circle.ch weblog by Urs Gehrig

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28. June 2007

They will miss each other
@ 15:24:21

Bush and Blair - they will miss each other as one might guess [1,2].

[1] http://video.yahoo.com/video/search?p=bushblair.mov
[2] http://www.atmo.se/zino.aspx?articleID=396

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31. August 2006

Urheberrecht - Rechtskommission des Ständerats
@ 08:58:12

Aus der Medienmitteilung [1] vom 24.8.2006:
Im Weiteren hat die Kommission einstimmig beschlossen, auf eine Vorlage zur Änderung des Urheberrechtsgesetzes und zur Genehmigung von zwei Abkommen der Weltorganisation für geistiges Eigentum (WCT und WPPT) ( 06.031 s Urheberrecht. Übereinkommen ) einzutreten. Ziel dieser Vorlage ist es, das Urheberrecht und die verwandten Schutzrechte an die digitalen Technologien anzupassen und die Standards der beiden Abkommen ins Landesrecht zu übertragen. Die Kommission hat beschlossen, Anhörungen durchzuführen, bevor sie die Detailberatung aufnimmt [2].
[1] http://www.parlament.ch/mm-medienmitteilung.htm?m_id=2006-08-24_078_01&langId=
[2] http://search.parlament.ch/cv-geschaefte?gesch_id=20060031

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10. December 2004

The WEF antipode on posters
@ 12:28:37

[via andreas, 1] The WEF antipode on posters [2].

[1] http://blog.andreashalter.ch/archives/37-WOW-WEF-again.html
[2] http://plakate.netzwirt.ch

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18. November 2004

Big Finance meets Microfinance
@ 16:48:14

The UN year of Microfinance started today [1]. About a year ago I read the autobiography of Muhammad Yunus, founder of the Grameen Bank and actually initiator of the principles of Microfinance [2].
In 1974, Professor Muhammad Yunus, a Bangladeshi economist from Chittagong University, led his students on a field trip to a poor village. They interviewed a woman who made bamboo stools, and learnt that she had to borrow the equivalent of 15p to buy raw bamboo for each stool made. After repaying the middleman, sometimes at rates as high as 10% a week, she was left with a penny profit margin. Had she been able to borrow at more advantageous rates, she would have been able to amass an economic cushion and raise herself above subsistence level.
Worth a read, I would say.

[1] http://www.admin.ch/cp/d/419cb2bd_1@fwsrvg.html
[2] http://www.grameen-info.org/book/index.htm

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05. November 2004

FDP-Präsident Schweiger tritt zurück
@ 14:29:19

Bedauerlich, dabei hätte die FDP wieder mal eine Persönlichkeit an ihrer Spitze gehabt, die zumindest Hoffnung für die Partei vermittelte. Aber Gesundheit geht vor.

[1] http://nzz.ch/2004/11/05/il/page-newzzE16BRTPJ-12.html

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1000 jobs wanted - Requirements: Written communication in Arab or Kurdish
@ 08:59:43

Manpower Switzerland [1] is seeking approx. 1000 people to help out with ... we actually do not know officially.
DRINGEND!!!

Wir suchen 1000 Personen für ein Projekt zur Datenerfassung in grossen Mengen

Anforderungen:
  • Schriftliche Verständigung in
    ARABISCH oder KURDISCH

  • Umgang mit dem PC
    mit arabischer Tastatur
Für weitere Informationen
hier klicken
Translating the main part: "We look for 1000 persons for a project for data acquisition in large quantities. [..] Requirements: Written communication in ARAB or KURDISH. Handling the PC with Arab keyboard."

It is said - as told on Swiss TV (SFDRS) - that they will prepare the upcoming Iraq elections. As of today it is not yet clear who actually is emplying them. My guess: the OSCE [2] or the UN [3].

According to the CIA fact book, the population of Iraq by July 2004 is about 25 Mio. Let's consider 12 Mio. will be able to vote. So the job for a single person will be to register 12 Mio. divided by 1'000 names, birthdates, etc.: that is a majestic number of 12'000 data sets.

[1] http://212.190.224.44/Img/4705986700F34DBBB6EAF2062D58A5AF.pdf
[2] http://www.osce.org
[3] http://www.un.org/english/
[4] http://www.cia.gov/cia/publications/factbook/geos/iz.html

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19. October 2004

Tricky voting in Florida
@ 22:43:50

We only can pray up there, that the voting machines won't behave like this [1].

[1] http://www.boomchicago.nl/Section/Videos/BoomChicagoVotingMachine

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20. July 2004

Intl. Tropical Timber Council in Interlaken
@ 00:21:33

[via mosi, 1] The ITTC-session [2] will take place in Interlaken, Switzerland, from the 20th to the 23rd July 2004. More than 200 participants from over 50 countries are expected to attend, among them several ministers.

The ITTC-session [3] will be followed by the negotiation meeting for the follow-up to the International Tropical Timber Agreement, 1994, at UNCTAD in Geneva, from the 25th to the 31st July 2004.

[1] http://blog.li/mosi/2004/07/17/501.html
[2] http://www.itto.or.jp
[3] http://www.admin.ch/cp/d/40fba6ff_1@fwsrvg.html

Update:
[4] Photos from the 36th Session of ITTO, http://www.iisd.ca/forestry/itto/ittc36/

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18. March 2004

Mircrosoft will gesetzliche Rahmenbedingungen ins Parlament bringen
@ 18:50:57

Ich wollte eigentlich einen längeren Artikel schreiben; hier aber vorerst mal die Pressemitteilung von Microsoft [1]. So als Vorgeschmack auf was da kommen mag, folgende Notiz [2]:
The terms of the patent license for implementing this specification.
[1] http://www.microsoft.com/switzerland/presse/de/default.mspx?ID={0CFB7068-C670-41E3-8BB6-A95977527204}
[2] http://www.microsoft.com/mscorp/twc/privacy/spam_callerid.mspx

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06. December 2003

Bundesratswahl online verfolgen
@ 12:14:06

Die Bundesratswahlen werden auch online verfolgt werden können. Die Informatikdienste des Bundes haben aufgrund der zu erwartenden grossen Nachfrage auch vorgesorgt:
Wie jede Sitzung der Räte, so wird auch die Bundesratswahl durch die Bundesversammlung via unser Live+ übertragen. Allerdings wird unsere Infrastruktur die zu erwartende riesige Nachfrage kaum verkraften. Als Zusatzdienstleistung bieten wir Ihnen deshalb an diesem Tag Bild und Ton von SFDRS über einen externen Provider an.

SFDRS: http://real.xobix.ch/live/sfdrs_live_12102003.ram

Bitte speichern Sie diese als Bookmark und wählen Sie sich am Morgen des 10. Dezembers direkt über diese Adresse ein - danke für Ihr Verständnis!
via parlament.ch

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20. October 2003

Resultate der Wahlen 03
@ 11:17:50

Das Bundesamt für Statistik führt eine Seite mit den Resultaten [1] der National- und Ständeratswahlen. So bspw für den Kanton Bern:

[1] http://www.politik-stat.ch/nrw2003/BE/

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19. October 2003

Alles oder Nichts - Blocher in den Bundesrat?
@ 19:49:48

Im Regionaljournal von Radio DRS lässt Ulrich Maurer verlauten, dass die SVP Christoph Blocher als Bundesrat portieren will. Sollte er nicht gewählt werden, würde - so Maurer - die SVP in die Opposition gehen. Das heisst konkret, dass Samuel Schmid aus dem Bundesrat austreten müsste. Das ist schon starker Tobak; erinnert mich an das kleine Kind im Sandkasten; wenn ich das Spielzeug nicht kriege, dann zerstör ich den Kasten.

Ich frag mich wodurch die Parteien sich zu solchen Schritten leiten lassen. Wenn ich heute ausnahmsweise den SonntagsBlick lese, so äussern sich die meisten Wähler derart, dass sie Menschen und nicht Parteiprogramme wählen. Irgendwie muss ich wohl ins selbe Horn blasen wie Urs Müller [1], wenn er sich fragt, ob es Parteien überhaupt noch brauche. Es ist zudem die Frage angebracht, ob sich die Wähler bei solchen Scharmützeln nicht veräppelt vorkommen. Denn zwischen Nationalrat und Sandkasten sollte es doch noch einen bedeutenden Unterschied geben; so etwas wie Kompromissbereitschaft oder Dialog.

Mit Blick auf die Präsidentschaftskandidaten in den USA stelle ich fest, dass die Politikier, oder die die es auf nationalem Parkett werden wollen, hierzulande noch nicht erkannt haben, dass es auch andere Möglichkeiten der Meinungsbildung gibt. Ein kurzer Lebenslauf und ein paar Slogans machen die Auswahl nicht wirklich einfach. Die Selektion der zu Wählenden basiert auf einem Minimum an Informationen. Dass ich fast ausschliesslich Leute aus dem Bekanntenkreis wählen konnte, nenne ich ein Glücksfall. Ganz allgemein fehlen mir Infos zu den Leuten. Was sind deren Programme, wofür stehen und kämpfen sie? Und da denke ich, werden möglicherweise Blogs oder ähnliche Publikationsmittel in Zukunft einen hoffentlich grösseren Stellenwert einnehmen.

Kaum ein Kandidat - ich habe keinen gefunden, ausser einem, der über seine Mutter (Kandidatin) bloggt, und einem als statische Page betriebenen Eintrag in einem Blog einer jungen Kandidatin - nutzt solche Kanäle. Dass offenbar ein Bedürfnis von Seiten der Wähler besteht, zeigen die Blogs der der Kandidaten in den USA [2].

Natürlich ist es eine Überlegung wert, die SVP in die Opposition gehen zu lassen. Auch bei einem beachtlichen Sitzgewinn wird sie kaum auf die nötige Mehrheit kommen. Eine Trotzhaltung dürfte kaum ausreichen um bei all den Geschäften im Nationalrat mehrheitsfähig zu werden. Ach, und wenn Herr Blocher sagt, er habe in der Westschweiz viel Werbung für die SVP gemacht, so heisst das noch lange nicht, dass die französische Schweiz die Politik am Zürichsee vollumfänglich billigt.

[1] compisoft.ch/blog
[2] http://deanforamerica.com

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Wahlen - Der Countdown läuft
@ 12:11:05

Die Wahlurnen wurden um 12:00 Uhr offiziell geschlossen. Man darf auf die Resultate der National- und Ständeratswahlen [1] gespannt sein [2].

[1] http://www.admin.ch/ch/d/pore/nrw03/index.html
[2] http://www.swissinfo.org/sde/swissinfo.html?siteSect=105&sid=4348864

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23. September 2003

Häusliche Gewalt als Offizialdelikt
@ 00:50:03

Mit 28 zu 0 Stimmen hiess der Ständerat am Montag als zweite Kammer die Änderung des Strafgesetzbuches nun gut. Die vom Nationalrat ausgearbeitete Vorlage sieht vor, dass das Gericht das Strafverfahren mit Zustimmung des Opfers einstellen kann. Häusliche Gewalt soll danach keine Privatsache mehr darstellen [1].

Die Gesetzesänderung geht zurück auf die Parlamentarische Initiative von Margrith von Felten, eingereicht am 13. Dezember 1996 [2].

Bundesrätin Ruth Metzler führte in den Diskussionen aus:
Trotz der erschreckenden Verbreitung in unserer Gesellschaft - aus einem Bericht der Kommission für Rechtsfragen des Nationalrates geht ja hervor, dass mindestens eine von fünf Frauen im Lauf ihres Lebens körperliche oder sexuelle Gewalt durch ihren Partner erleidet - werden Delikte häuslicher Gewalt häufig strafrechtlich nicht geahndet.
Ständerat Hnsruedi Stalder führt im Namen der beratenden Kommision aus:
Die Qualifikation als Offizialdelikt verdeutlicht den kriminellen Unrechtsgehalt der häuslichen Gewalt. Durch eine Änderung des Strafgesetzbuches werden die in einer Ehe oder Partnerschaft begangene sexuelle Nötigung und die Vergewaltigung zu Offizialdelikten erklärt. Die zwischen Ehegatten und Lebenspartnern begangene einfache Körperverletzung, die wiederholten Tätlichkeiten und die Drohungen werden ebenfalls zu Offizialdelikten erklärt.

Der Vorschlag eröffnet aber auch eine Ausstiegsmöglichkeit für die Opfer. Nach dem vorgeschlagenen Artikel 66ter soll eine provisorische und nach sechs Monaten eine definitive Verfahrenseinstellung möglich sein. Denn es gibt durchaus Situationen, in denen ein Opfer das Interesse an der Strafverfolgung geringer einstuft als jenes zugunsten der Familie oder einer Partnerschaft.
Es bleibt zu hoffen, dass diese Wende in der Gesetzgebung dem betroffenen Ehepartner den nötigen Ausweg aus der Spirale der Gewalt erlauben wird. Weitere flankierende Massnahmen werden sicher ergänzend nötig sein. Zu denken ist laut Stalder beispielsweise an die Einrichtung von Mediationsstrukturen, speziellen Polizeieinheiten, Präventionskampagnen usw.

[1] http://www.parlament.ch/ab/frameset/d/s/4620/89212/d_s_4620_89212_89241.htm
[2] http://www.parlament.ch/afs/data/d/gesch/1996/d_gesch_19960464.htm

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10. July 2003

Europäische Verfassung
@ 15:43:18

[via swissinfo.org, 1] Die Europäische Union soll eine eigene Verfassung [2,3] erhalten. Dieses ehrgeizige Projekt scheint nun Wirklichkeit zu werden [4]. Der endgültige Textentwurf liegt nun vor [5].

[1] http://swissinfo.org/sde/Swissinfo.html?siteSect=143&sid=4023654
[2] http://www.nzz.ch/dossiers/2003/eukonvent/EU_V_Teil_1.pdf
[3] http://www.nzz.ch/dossiers/2003/eukonvent/EU_V_Teil_2.pdf
[4] europa.eu.int/
[5] http://european-convention.eu.int/bienvenue.asp?lang=DE

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02. July 2003

10th annual report of the Swiss Federal Data Protection Commissioner
@ 11:12:36

Mr. Thür, our SDPC Commissioner, stated [1] a sentence in his annual report I have been waiting for [2]:
Zunehmend werden wir uns mit der Tatsache auseinander setzen müssen, dass die USA unter dem Deckmantel der Terrorismusbekämpfung versuchen wollen, die Souveränität in der Gesetzgebung der Länder ohne Verhandlung durch einseitiges Diktat zu unterlaufen [und] dass dieser Versuch der Einflussnahme durchaus ernst zu nehmen ist [..]
On behalf of the fight against terrorism the U.S. try to occur the sovereignty of legislation in liberal countries. According to Mr. Thür this attempt of the influencing control has to be taken quite seriously. He later points out an example regarding the treatment of personal data by U.S. Customs on behalf of flights to the U.S. [4]

So if the airline Swiss passses passenger data to the U.S. Customs it most likely breaks Swiss Federal Law, in that case Data Protection Law Art. 6 [5], since their is no bilateral contract or legislation with the U.S. at the moment.

[1] http://www.edsb.ch/e/doku/jahresberichte/2003/index.htm
[2] http://www.circle.ch/blog/p619.html
[3] http://story.news.yahoo.com/news?tmpl=story&u=/ap/20030624/ap_on_re_eu/eu_summit_1
[4] http://quintessenz.org/cgi-bin/index?q=flugdaten
[5] http://www.admin.ch/ch/d/sr/235_1/a6.html

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05. May 2003

Volksabstimmung vom 18. Mai 2003
@ 15:13:38

Am 18.Mai liegen einige Vorlagen der zur Abstimmung vor [1]. Hier ein Ãœberblick:

Militärgesetz (Armee XXI)


Die von Bundesrat und Parlament verabschiedete Änderung des Bundesgesetzes über die Armee und die Militärverwaltung ist die Grundlage für die Reform der Armee (Armee XXI). Wichtige Neuerungen sind: Die Armee wird um rund einen Drittel verkleinert, indem die Angehörigen der Armee früher aus dem Militärdienst entlassen werden; bis zu 15 Prozent jedes Rekrutenjahrgangs können ihren gesamten Ausbildungsdienst am Stück leisten; der Aufbau der Armee wird vereinfacht. Gegen die Reform ist das Referendum ergriffen worden.


Bevölkerungs- und Zivilschutzgesetz


Der Bevölkerungsschutz wird mit dem neuen Gesetz primär auf aktuelle Gefahren wie Katastrophen, Notlagen und die Folgen terroristischer Gewaltakte und sekundär auf einen weniger wahrscheinlichen bewaffneten Konflikt in der Schweiz ausgerichtet. Die Mittel von Polizei, Feuerwehr, Gesundheitswesen, technischen Betrieben und Zivilschutz werden im neuen Verbundsystem Bevölkerungsschutz zusammengefasst. Dies ermöglicht eine effizientere Hilfe an die Bevölkerung. Beim Zivilschutz werden die Bestände verkleinert und die Dienstpflichtdauer verkürzt, die Qualität und die Vielseitigkeit aber erhöht. Gegen die Vorlage ist das Referendum ergriffen worden.

Initiative «Ja zu fairen Mieten»


Die Volksinitiative «Ja zu fairen Mieten» verlangt, dass sich Hypothekarzinssenkungen stärker auf die Mietzinse auswirken; zu diesem Zweck will sie die Mietzinse an einen über fünf Jahre berechneten Durchschnittssatz für Hypotheken anbinden. Zudem fordert sie einen Ausbau des Kündigungsschutzes. Bundesrat und Parlament lehnen die Initiative ab, weil sie zu starre Mietzinsvorschriften enthält, die problematische Anbindung der Mietzinse an die Hypothekarzinssätze fortsetzt und beim Kündigungsschutz zu weit geht. Wichtige Anliegen der Initiative werden mit der Änderung des geltenden Mietrechts erfüllt.




«Sonntags-Initiative»


Die «Sonntags-Initiative» verlangt, dass der private Motorfahrzeugverkehr in der Schweiz an vier Sonntagen pro Jahr ruht. Vom Fahrverbot ausgenommen wären neben dem öffentlichen Verkehr unter anderem Polizei, Notfalldienste und Behindertentransporte. Nach vier Jahren müssten Volk und Stände über die definitive Einführung abstimmen. Bundesrat und Parlament lehnen die Initiative ab, weil sie zu stark in die persönliche Freiheit eingreift, die Randregionen und gewisse Wirtschaftszweige benachteiligt, die Verkehrssicherheit gefährdet und Probleme mit dem Ausland schafft.




« Gesundheitsinitiative»


Die «Gesundheitsinitiative» will die Finanzierung der obligatorischen Krankenversicherung grundlegend ändern. Dazu soll die Mehrwertsteuer (MWST) erhöht werden, und die Beiträge der Versicherten sollen von deren wirtschaftlicher Situation abhängen. Zudem sollen kantonale Steuerungskompetenzen auf den Bund übergehen. Bundesrat und Parlament lehnen die Initiative ab, weil sie für alle die MWST erhöht, viele Versicherte, die heute eine Prämienverbilligung erhalten, stärker belastet und die Anreize zu kostenbewusstem Verhalten fast vollständig abbaut.



Initiative «Gleiche Rechte für Behinderte»



Die Volksinitiative «Gleiche Rechte für Behinderte» beauftragt den Gesetzgeber, für die Gleichstellung der behinderten mit den nicht behinderten Menschen zu sorgen. Sie gibt Behinderten ein direkt einklagbares Recht auf Zugang zu allen Bauten und Anlagen, die für die Öffentlichkeit bestimmt sind, sowie darauf, öffentliche Einrichtungen und Dienstleistungen in Anspruch zu nehmen. Dieses Recht soll aber nur gewährleistet sein, wenn die zur Umsetzung nötigen Anpassungen wirtschaftlich zumutbar sind. Als indirekten Gegenvorschlag hat das Parlament ein Gesetz verabschiedet, das die wichtigsten Anliegen der Initiative erfüllt. Deshalb lehnen Bundesrat und Parlament die Initiative ab.




Initiativen «Strom ohne Atom»/«MoratoriumPlus»


Die «Strom ohne Atom»-Initiative verlangt unter anderem die schrittweise Stilllegung aller Kernkraftwerke. Die KKW Gösgen und Leibstadt sollen spätestens nach 30 Betriebsjahren, jene in Beznau und Mühleberg in den nächsten zwei Jahren stillgelegt werden. Die «MoratoriumPlus»-Initiative erlaubt für die bestehenden KKW eine Betriebsdauer von mindestens 40 Jahren. Danach kann der Betrieb um jeweils zehn Jahre verlängert werden, aber nur wenn das Parlament und – bei einem Referendum – das Volk zustimmen. Während zehn Jahren nach Annahme der Initiative dürfen weder neue Kernanlagen noch Leistungserhöhungen für bestehende KKW bewilligt werden. Bundesrat und Parlament lehnen beide Initiativen ab, da unsere KKW sicher und zuverlässig sind und einen wichtigen Beitrag zur Stromversorgung leisten.




«Lehrstellen-Initiative»


Die «Lehrstellen-Initiative» will den Lehrstellenmangel bekämpfen. Sie verlangt, dass jeder junge Mensch ein Recht auf berufliche Grundbildung erhält. Der Bund soll dafür einen Fonds errichten, den die Arbeitgeber finanzieren. Bundesrat und Parlament lehnen die Initiative ab, da sie zu starre Massnahmen fordert und kontraproduktive Wirkungen hätte. Das neue Berufsbildungsgesetz erreicht das Ziel besser.



[1] http://www.admin.ch/ch/d/pore/va/20030518/explic/index.html

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21. March 2003

Can Iraq appeal to UN for aid against U.S. attack?
@ 12:58:02

Q. Since the United States attacked Iraq, why can't Iraq go to the United Nations and ask for its help?

A. "That won't work," said Karen Alter, an assistant professor of political science at Northwestern University. "It would be like a convicted embezzler coming back and asking for his last paycheck. [1]"

It is said that about 200 Iraq soldiers capitulated during the first day(s). And about 1300 protesters got arrested in San Francisco [2]. The count will probably grow on both sides.

[1] http://www.suntimes.com/output/iraq/cst-nws-ans21.html
[2] http://www.dailynews.com/Stories/0,1413,200~20954~1259112,00.html

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20. March 2003

Gulf War 2
@ 22:13:39

Peoples comments on the Gulf War 2 "This is insanity. I can see no good coming of this - even if we win we lose [1].", Jon Carrol [2] wonders, once Bush has taken Bagdhad, if he will do the 'Shock and Awe' on California; and what G.W.B. wrote down about his plans on Iraq [3].

[1] http://is.isaka.net/?p=44&c=1
[2] http://sfgate.com/cgi-bin/article.cgi?file=/chronicle/archive/2003/03/20/DD10657.DTL
[3] http://www.livejournal.com/users/cygnusfap/34366.html

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